Frequenzvariable ResonanzprüfsystemeLuftisoliert

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Anwendung

Frequenzvariable Resonanzprüfsysteme (VFRTS) werden für die Labor- oder Vor-Ort-Prüfung von hochkapazitiven Prüfobjekten wie zum Beispiel Hochspannungskabel, Kondensatoren oder anderen Komponenten verwendet. Durch das modulare Konzept von VFRTS und die Reihen- oder Parallelschaltung mehrerer Einheiten sind die benötigten Prüfspannungen und Prüfströme einfach realisierbar.

Speziell für die Vor-Ort-Prüfung ist das luftisolierte und luftgekühlte Design von Vorteil. Nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch aufgrund niedrigen Transportgewichtes und robustem mechanischem Design sowie deren Widerstandsfähigkeit bei Schlechtwetter-Bedingungen. Mohaupt VFRTS sind schlüsselfertige Lösungen die individuell auf Ihren Bedarf zugeschnitten werden.

Vorteile

  • Aufgrund der geringen Verluste der Resonanzreaktoren bzw. deren hohen Q-Werten (deutlich über 100 bei Netzfrequenzen, größer 60 bei 10 Hz) reduziert sich der Leistungsbedarf aus dem Netz auf ein Minimum.
  • Modulares Design erlaubt flexible Anpassung an die jeweilige Prüfsituation
  • Für Labor- und Vor-Ort-Anwendung geeignet
  • Zuverlässiger Betrieb in Industrieumgebung
  • Hohe Q-Werte bedeuten geringen Leistungsbedarf und geringes Gewicht
  • Robustes elektrisches, thermisches und mechanisches Design
  • Verschiedene Kühlsysteme verfügbar
  • Verfügbar als Zylinderlösung in unterschiedlichen Konfigurationen

Technische Daten

TypMax. Spannung (kV)Max. Strom (A)Min. Frequenz (Hz)Anzahl ReaktorenLastkapazität (nF)Gewicht (t)Dimension (l x w x h) m
PCR175-5-10Zylinder3502010420001913 x 2,4 x 2,6
         

Technologie

Der Schlüssel um den Lastbereich auf eine minimale Frequenz von 10 Hz zu erweitern ist ein hoher Q-Wert. Dies wird durch ein eisenloses Design erreicht. Konventionelle Reaktoren besitzen einen Eisenkern. Der Eisenkern erzeugt zusätzlich zu den Kupferverlusten des Drahtes weitere Verluste. Bei niedrigen Frequenzen steigt die Induktion und erfordert eine Vergrößerung des Eisenkerns. Dies führt zu einer Erhöhung von Dimension, Verlusten und Gewicht. Dieser Nachteil besteht nicht bei den eisenlosen Mohaupt Resonanzreaktoren. Die Resonanzreaktoren bestehen aus Luftspulen (auch wenn sie ölisoliert sind). Dieses Wicklungskonzept bietet ein hervorragendes elektrisches Verhalten im Betriebsfall aber auch für transiente Vorgänge (bei Durch- oder Überschlag des Prüfobjektes). Darüber hinaus bietet dieses Wicklungsdesign deutlich bessere Kühlmöglichkeiten im Vergleich zu einer Konventionellen Lagenwicklung. Dadurch werden Ströme bis zu 5A pro Reaktor ohne thermische Restrektion oder beschleunigte Alterung möglich.

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